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Team Service

Wir Architekten beraten und organisieren unserem Auftrag entsprechend. Wir entwerfen und konstruieren, wir sondieren und detaillieren, holen Angebote ein und prüfen sie kritisch. Wir überwachen die Bauausführung und rechnen ab. In der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) stellt der § 15 folgendes Leistungsbild fest:

§ 15 Leistungsbild Objektplanung für Gebäude, Freianlagen und raumbildende Ausbauten

Das Leistungsbild Objektplanung umfaßt die Leistungen der Auftragnehmer für Neubauten, Neuanlagen, Wiederaufbauten, Erweiterungsbauten, Umbauten, Modernisierungen, raumbildende Ausbauten, Instandhaltungen und Instandsetzungen. Die Grundleistungen sind in den in Absatz 2 aufgeführten Leistungsphasen 1 bis 9 zusammengefaßt. Sie umfassen u. a. folgende Arbeiten, die auf den folgenden Seiten dargestellt werden:


1. Grundlagenermittlung

  • » Klären der Aufgabenstellung
  • » Beraten zum gesamten Leistungsbedarf
  • » Formulieren von Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer an der Planung fachlich Beteiligter
  • » Zusammenfassen der Ergebnisse


2. Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung)

  • » Analyse der Grundlagen
  • » Abstimmen der Zielvorstellungen (Randbedingungen, Zielkonflikte)
  • » Aufstellen eines planungsbezogenen Zielkatalogs (Programmziele)
  • » Erarbeiten eines Planungskonzepts einschließlich Untersuchung der alternativen Lösungsmöglichkeiten nach gleichen Anforderungen mit zeichnerischer Darstellung und Bewertung, z.B.:
    Versuchsweise zeichnerische Darstellungen, Strichskizzen, ggf. mit erläuternden Angaben
  • » Integrieren der Leistungen anderer an der Planung fachlich Beteiligter
  • Klären und Erläutern der wesentlichen städtebaulichen, gestalterischen, funktionalen, technischen, bauphysikalischen, wirtschaftlichen, energiewirtschaftlichen (z. B. hinsichtlich rationeller Energieverwendung und der Verwendung erneuerbarer Energien) und landschaftsökologischen Zusammenhänge, Vorgänge und Bedingungen sowie der Belastung und Empfindlichkeit der betroffenen Ökosysteme
  • » Vorverhandlungen mit Behörden und anderen an der Planung fachlich Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit
  • » Kostenschätzung nach DIN 276 oder nach wohnungsrechtlichem Berechnungsrecht
  • » Zusammenstellen aller Vorplanungsergebnisse

3. Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung)

  • » Durcharbeiten des Planungskonzepts (stufenweise Erarbeitung einer zeichnerischen Lösung) unter Berücksichtigung städtebaulicher, gestalterischer, funktionaler, technischer, bauphysikalischer, wirtschaftlicher, energiewirtschaftlicher (zum Beispiel hinsichtlich rationeller Energieverwendung und der Verwendung erneuerbarer Energien) und landschaftsökologischer Anforderungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter bis zum vollständigen Entwurf
  • » Integrieren der Leistungen anderer an der Planung fachlich Beteiligter
  • » Objektbeschreibung mit Erläuterung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach Maßgabe der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung
  • » Zeichnerische Darstellung des Gesamtentwurfs, zum Beispiel durchgearbeitete, vollständige Vorentwurfs- und / oder Entwurfszeichnungen (Maßstab nach Art und Größe des Bauvorhabens)
  • » Kostenberechnung nach DIN 276 oder nach wohnungsrechtlichem Berechnungsrecht
  • » Zusammenfassen aller Entwurfsunterlagen

4. Genehmigungsplanung

  • » Erarbeiten der Vorlagen für die nach den öffentlich-rechtlichen Vorschriften erforderlichen Genehmigungen oder Zustimmungen einschließlich der Anträge auf Ausnahmen und Befreiungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter sowie noch notwendiger Verhandlungen mit Behörden
  • » Einreichen dieser Unterlagen
  • » Vervollständigen und Anpassen der Planungsunterlagen, Beschreibungen und Berechnungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter

5. Ausführungsplanung

  • » Durcharbeiten der Ergebnisse der Leistungsphasen 3 und 4 (stufenweise Erarbeitung und Darstellung der Lösung) unter Berücksichtigung städtebaulicher, gestalterischer, funktionaler, technischer, bauphysikalischer, wirtschaftlicher, energiewirtschaftlicher (zum Beispiel hinsichtlich rationeller Energieverwendung und der Verwendung erneuerbarer Energien) und landschaftsökologischer Anforderungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter bis zur ausführungsreifen Lösung
  • » Zeichnerische Darstellung des Objekts mit allen für die Ausführung notwendigen Einzelangaben, z. B. endgültige, vollständige Ausführungs-, Detail- und Konstruktionszeichnungen im Maßstab 1:50 bis 1:1
  • » Erarbeiten der Grundlagen für die anderen an der Planung fachlich Beteiligten und Integrierung ihrer Beiträge bis zur ausführungsreifen Lösung
  • » Fortschreiben der Ausführungsplanung während der Objektausführung

6. Vorbereitung der Vergabe

  • » Ermitteln und Zusammenstellen von Mengen als Grundlage für das Aufstellen von Leistungsbeschreibungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter
  • » Aufstellen von Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen nach Leistungsbereichen
  • » Abstimmen und Koordinieren der Leistungsbeschreibungen der an der Planung fachlich Beteiligten

7. Mitwirkung beider Vergabe

  • » Zusammenstellen der Verdingungsunterlagen für alle Leistungsbereiche
  • » Einholen von Angeboten
  • » Prüfen und Werten der Angebote einschließlich Aufstellen eines Preisspiegels nach Teilleistungen unter Mitwirkung aller während der Leistungsphasen 6 und 7 fachlich Beteiligten
  • » Abstimmen und Zusammenstellen der Leistungen der fachlich Beteiligten, die an der Vergabe mitwirken
  • » Verhandlung mit Bietern
  • » Kostenanschlag nach DIN 276 aus Einheits- oder Pauschalpreisen der Angebote
  • » Mitwirken bei der Auftragserteilung

8. Objektüberwachung

  • » Überwachen der Ausführung des Objekts auf Übereinstimmung mit der Baugenehmigung oder Zustimmung, den Ausführungsplänen und den Leistungsbeschreibungen sowie mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den einschlägigen Vorschriften
  • » Koordinieren der an der Objektüberwachung fachlich Beteiligten
  • » Aufstellen und Überwachen eines Zeitplanes (Balkendiagramm)
  • » Führen eines Bautagebuches
  • » Gemeinsames Aufmaß mit den bauausführenden Unternehmen
  • » Abnahme der Bauleistungen unter Mitwirkung anderer an der Planung und Objektüberwachung fachlich Beteiligter unter Feststellung von Mängeln etc.
  • » Rechnungsprüfung. Kostenfeststellung nach DIN 276 oder nach dem wohnungsrechtlichen Berechnungsrecht Antrag auf behördliche Abnahmen und Teilnahme daran
  • » Übergabe des Objekts einschließlich Zusammenstellung und Übergabe der erforderlichen Unterlagen
  • » Auflisten der Gewährleistungsfristen
  • » Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme der Bauleistungen festgestellten Mängel etc.
  • » Kostenkontrolle

9. Objektbetreuung u. Dokumentation

  • » Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen der Gewährleistungsansprüche gegenüber den bauausführenden Unternehmen
  • » Überwachen der Beseitigung von Mängeln, die innerhalb der Verjährungsfristen der Gewährleistungsansprüche, längstens jedoch bis zum Ablauf von fünf Jahren seit Abnahme der Bauleistungen auftreten
  • » Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen
  • » Systematische Zusammenstellung der zeichnerischen Darstellungen und rechnerischen Ergebnisse des Objekts