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Stadtvilla in Winterhude

Renovierung eines Stadthauses an der Alster

Die 3-geschossige Stadtvilla aus dem 19. Jahrhundert steht mitten in einem der schönsten Teile von Hamburg Winterhude.

1259 erstmalig urkundlich erwähnt, wurde Winterhude erst Mitte des 19. Jahrhunderts erschlossen. Maßgeblich daran beteiligt waren Johann Friedrich Bernhard Sierich im Norden Winterhudes und Julius Gertig, ein Hamburger Lotteriebetreiber vom Großen Burstah, im Süden. Nach beiden wurden Straßen in Winterhude benannt. 1859 wurde Winterhude mit einer Brücke über den Langen Zug mit Uhlenhorst verbunden. Aber erst die Aufhebung der Hamburger Torsperre 1861 leitetete den Aufschwung Winterhudes ein. 1874 wurde Winterhude zu einem Hamburger Vorort erklärt, die endgültige Eingemeindung fand aber erst 1894 statt. Nach dem Rückzug der Industrie Mitte der 1970er Jahre wurde Winterhude zu einer beliebten Wohngegend.

Bevor die eigentliche Sanierung der Stadtvilla beginnen konnte, mußten einige Ein- und Umbauten der letzten Jahrzehnte zurückgebaut werden. Dies allein schon, um das schöne offene Treppenhaus wieder in seinen großzügigen Dimensionen erkennen zu können.

Die klassizistische Straßenfassade wurde bis auf einen neuen, dezenteren, dem klassisch, elegantem Erscheinungsbild angemessen Anstrich nicht weiter überarbeitet.

Im Inneren wurden innerhalb von 3 Monaten sämtliche Bäder erneuert und eine Dampfsauna im Soutterraingeschoß als Ergänzung von Sauna und Fitnessbereich eingebaut. Die vorhandenen Parkettböden wurden aufgearbeitet und teilweise ergänzt. Um eine Dämmung im Dach zu erreichen, wurde die vorhandene Dachkonstruktion mit Zellulosedämmung ausgeblasen. Die Elektroinstallation wurde komplett überarbeitet. Alle Wohnräume erhielten gespachtelte, hell abgetönte Wandflächen.

Fotos: Volker Schultz-Meistering/Ahrensburg

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